ChromeOS 152: Web-Apps öffnen ihre Links selbst, mehr Schutz vor Betrugsseiten

Von So geht ChromebookVeröffentlicht am Lesedauer: 2 Minuten

ChromeOS 152 kam am 8. September 2026 auf die Chromebooks. Google hat danach noch zwei Korrektur-Updates nachgeschoben (16. und 24. September). Die Neuerungen betreffen vor allem den Chrome-Browser.

Hast du eine Web-App installiert – etwa eine Office- oder Notiz-App –, öffnen sich Links zu dieser App jetzt direkt in der App statt in einem neuen Browser-Tab. Chrome zeigt dabei einen Hinweis an. Google führt die Funktion nach und nach ein.

Gefällt dir das nicht, kannst du es pro App abschalten: Einstellungen › Apps › Apps verwalten, die App auswählen und die Option „Unterstützte Links öffnen“ ändern.

Warnung vor verdächtigen Websites

Nutzt du in Chrome den Erweiterten Schutz von Safe Browsing, warnt Chrome jetzt mit einem Hinweisfenster, wenn eine Website Anzeichen für Betrug oder Schadsoftware zeigt. Du kannst die Warnung überspringen. Den Erweiterten Schutz schaltest du in Chrome unter Einstellungen › Datenschutz und Sicherheit › Sicherheit ein.

Klügeres automatisches Ausfüllen

Das bisherige „erweiterte Autofill“ heißt jetzt „intelligentere Autofill-Vorschläge“ und ist laut Google für alle Nutzer standardmäßig aktiv. Chrome erkennt Formulare mithilfe von KI besser und füllt sie mit deinen gespeicherten Daten aus. Wie die Funktion in der deutschen Oberfläche heißt, ist noch nicht geprüft.

Für Unternehmen und Schulen

  • Google als Zertifizierungsstelle: Unternehmen können Google als eigene Zertifizierungsstelle für Chrome unter ChromeOS nutzen (Google Certificate Authority Connector).
  • Mit Chrome 152 ist die letzte Stufe der Abschaffung alter Erweiterungen (Manifest V2) erreicht.

Sicherheit

Googles Update-Beitrag vom 8. September 2026 listet 276 behobene Schwachstellen im Chrome-Browser auf, davon 6 als „kritisch“ eingestuft (eigene Zählung). Dazu kommen Korrekturen in ChromeOS selbst, unter anderem eine als „hoch“ eingestufte Lücke in der Virtualisierung (KVM).

Quellen