SD-Karte fürs Chromebook: Speicher erweitern – so geht’s

Von So geht ChromebookVeröffentlicht am Aktualisiert am Lesedauer: 3 MinutenEnthält Werbelinks*

Viele günstige Chromebooks haben nur 64 oder 128 GB Speicher. Mit einer SD- oder microSD-Karte schaffst du schnell und günstig Platz für Fotos, Videos, Musik und Dokumente. Hier erfährst du, welche Karte passt und was du damit machen kannst – und was nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kartenleser prüfen: Viele Chromebooks haben einen microSD-Steckplatz, manche einen für normale SD-Karten, einige gar keinen – dann hilft ein USB-C-Kartenleser.
  • Für Daten, nicht für Apps: Fotos, Videos und Dateien kannst du auf die Karte legen. Apps lassen sich nach meiner Erfahrung nicht auf die SD-Karte verschieben.
  • Format: Laut Google liest ChromeOS unter anderem FAT32, exFAT und NTFS. microSDXC-Karten (ab 64 GB) sind ab Werk in der Regel mit exFAT formatiert und funktionieren sofort.
  • Empfehlung: eine microSDXC-Karte mit 128 oder 256 GB von einem Markenhersteller.

Hat mein Chromebook einen Kartenleser?

Schau an den Seiten des Chromebooks nach einem schmalen Schlitz oder ins Datenblatt (Stichwort „microSD“ oder „Kartenleser“).

  • microSD-Steckplatz: Die Karte steckst du direkt ein.
  • SD-Steckplatz: Eine microSD-Karte passt mit dem beiliegenden Adapter.
  • Kein Steckplatz: Ein kleiner USB-C-Kartenleser oder ein USB-Stick bzw. eine externe Festplatte ist die Alternative.

Wofür eignet sich die SD-Karte?

Geht gutGeht nicht oder nur eingeschränkt
Fotos und Videos sichern und ansehenApps auf die Karte verschieben
Musik und heruntergeladene FilmeChromeOS selbst auf der Karte installieren
Dokumente, Downloads, Archiveals dauerhaft eingesteckter Zusatzspeicher für alles – die Karte bleibt ein externer Datenträger
Daten zwischen Kamera, Smartphone und Chromebook tauschen

Die Karte erscheint in der App Dateien links als eigener Datenträger. Zum Entfernen klickst du auf Auswerfen – erst dann ziehst du sie heraus.

Welche Größe funktioniert?

In Chromebooks mit Kartenleser funktionieren nach meiner Erfahrung Karten mit 128 GB, 256 GB und 512 GB problemlos. Ob auch 1 TB erkannt wird, hängt vom Kartenleser des Modells ab – das musst du im Einzelfall ausprobieren. Im Zweifel kannst du die Karte innerhalb der Widerrufsfrist zurückschicken.

Karte wird nicht erkannt?

  1. Karte auswerfen, herausnehmen und neu einstecken.
  2. ChromeOS aktualisieren (Einstellungen › Über ChromeOS).
  3. Format prüfen: Laut Google liest ChromeOS FAT (FAT16, FAT32, exFAT), NTFS, MTP, HFS+ (mit Journaling nur lesen), ISO9660 und UDF (nur lesen). Karten aus Linux-Rechnern oder Kameras mit anderem Format kennt es nicht.
  4. Formatieren: Zeigt das Chromebook „Ihr Gerät wurde nicht erkannt“, kannst du die Karte in der App Dateien formatieren (links die Karte wählen › Formatieren). Achtung: Dabei werden alle Daten auf der Karte gelöscht.

Welche SD-Karte kaufen?

Meine Empfehlung: Ich habe mit Karten von SanDisk nur gute Erfahrungen gemacht. Für Fotos und Dokumente reicht die Ultra-Serie; die Extreme-Serie ist schneller und lohnt sich für Videos und große Dateien. Beide Karten kommen laut Produktseite mit SD-Adapter.

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Lieber Speicher in der Cloud? Mit Google One bekommst du mehr Platz in Google Drive, das in der App Dateien direkt eingebunden ist. Mehr Zubehör: Chromebook-Zubehör.

Quellen