Externe Festplatte fürs Chromebook: HDD oder SSD – und welches Format?

Von So geht ChromebookVeröffentlicht am Aktualisiert am Lesedauer: 3 MinutenEnthält Werbelinks*

Fotos, Videos, Sicherungen: Wenn der Speicher des Chromebooks knapp wird, ist eine externe Festplatte die einfachste Lösung. Chromebooks erkennen die meisten Festplatten und SSDs sofort – ohne Treiber. Hier erfährst du, ob HDD oder SSD besser passt, welches Format funktioniert und welche Modelle ich empfehle.

SSD oder HDD: Was ist besser? | Externe Festplatte an Chromebook anschließen | Deutsch | 2020Beim Abspielen lädt YouTube (Google). Auf YouTube ansehen

Das Wichtigste in Kürze

  • Externe Festplatten und SSDs funktionieren per USB an jedem Chromebook; sie erscheinen in der App Dateien.
  • Format: Laut Google liest und schreibt ChromeOS unter anderem exFAT, FAT32 und NTFS – also auch Festplatten, die „für Windows formatiert“ sind.
  • HDD ist günstig pro Terabyte, SSD deutlich schneller, kleiner und stoßfester.
  • Anschluss: Viele neue Chromebooks haben nur USB-C – achte auf ein passendes Kabel oder einen Adapter.

HDD oder SSD?

HDD (Festplatte)SSD
Preis pro Terabytegünstigteurer
Geschwindigkeitlangsamerdeutlich schneller
Robustheitempfindlich bei Stößen (bewegliche Teile)stoßfest, oft wasser- und staubgeschützt
Größe und Gewichtgrößerklein und leicht
Ideal fürgroße Archive, Sicherungen zu Hauseunterwegs, Videos, häufiger Zugriff

Meine Einschätzung: Für die meisten Chromebook-Nutzer ist eine SSD die bessere Wahl – sie ist klein, robust und schnell. Wer viele Terabyte für ein Foto- oder Video-Archiv braucht, nimmt eine HDD.

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Festplatte am Chromebook nutzen

  1. Festplatte per USB anschließen – sie erscheint links in der App Dateien.
  2. Dateien per Ziehen oder Kopieren (Strg + C, Strg + V) hin- und herschieben.
  3. Vor dem Abziehen auf Auswerfen klicken.

Wird nicht erkannt? Prüfe zuerst das Format. Laut Google unterstützt ChromeOS FAT (FAT16, FAT32, exFAT), NTFS, MTP, HFS+ (mit Journaling nur lesen), ISO9660 und UDF (nur lesen). Festplatten aus Linux-Rechnern (z. B. ext4) oder neuere Mac-Platten (APFS) erkennt das Chromebook nicht. Dann kannst du die Platte in der App Dateien formatieren (links auswählen › Formatieren) – dabei werden alle Daten gelöscht. Hilft das nicht, ChromeOS aktualisieren und ein anderes Kabel probieren.

Wichtig für Googlebooks: Laut Google binden Googlebooks nur exFAT und FAT32 ein, kein NTFS – siehe Googlebook vs. Chromebook.

Alternativen

  • Für kleinere Datenmengen: SD-Karte oder USB-Stick.
  • In der Cloud: Google Drive ist in der App Dateien direkt eingebunden, mehr Speicher gibt es mit Google One.

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Quellen