Externe Festplatte fürs Chromebook: HDD oder SSD – und welches Format?
Fotos, Videos, Sicherungen: Wenn der Speicher des Chromebooks knapp wird, ist eine externe Festplatte die einfachste Lösung. Chromebooks erkennen die meisten Festplatten und SSDs sofort – ohne Treiber. Hier erfährst du, ob HDD oder SSD besser passt, welches Format funktioniert und welche Modelle ich empfehle.
Das Wichtigste in Kürze
- Externe Festplatten und SSDs funktionieren per USB an jedem Chromebook; sie erscheinen in der App Dateien.
- Format: Laut Google liest und schreibt ChromeOS unter anderem exFAT, FAT32 und NTFS – also auch Festplatten, die „für Windows formatiert“ sind.
- HDD ist günstig pro Terabyte, SSD deutlich schneller, kleiner und stoßfester.
- Anschluss: Viele neue Chromebooks haben nur USB-C – achte auf ein passendes Kabel oder einen Adapter.
HDD oder SSD?
| HDD (Festplatte) | SSD | |
|---|---|---|
| Preis pro Terabyte | günstig | teurer |
| Geschwindigkeit | langsamer | deutlich schneller |
| Robustheit | empfindlich bei Stößen (bewegliche Teile) | stoßfest, oft wasser- und staubgeschützt |
| Größe und Gewicht | größer | klein und leicht |
| Ideal für | große Archive, Sicherungen zu Hause | unterwegs, Videos, häufiger Zugriff |
Meine Einschätzung: Für die meisten Chromebook-Nutzer ist eine SSD die bessere Wahl – sie ist klein, robust und schnell. Wer viele Terabyte für ein Foto- oder Video-Archiv braucht, nimmt eine HDD.
Meine Empfehlungen
- SSD: SanDisk Extreme Portable SSD 1 TB bei Amazon ansehen* – laut Produktseite USB-C, bis zu 1.050 MB/s lesen und wasser- und staubbeständig.
- HDD: WD Elements Portable 2 TB bei Amazon ansehen* – günstig viel Platz, USB 3.0; laut Produktseite für Windows formatiert (NTFS), was ChromeOS ebenfalls lesen und beschreiben kann.
Weitere Modelle: externe SSDs bei Amazon ansehen*
Festplatte am Chromebook nutzen
- Festplatte per USB anschließen – sie erscheint links in der App Dateien.
- Dateien per Ziehen oder Kopieren (Strg + C, Strg + V) hin- und herschieben.
- Vor dem Abziehen auf Auswerfen klicken.
Wird nicht erkannt? Prüfe zuerst das Format. Laut Google unterstützt ChromeOS FAT (FAT16, FAT32, exFAT), NTFS, MTP, HFS+ (mit Journaling nur lesen), ISO9660 und UDF (nur lesen). Festplatten aus Linux-Rechnern (z. B. ext4) oder neuere Mac-Platten (APFS) erkennt das Chromebook nicht. Dann kannst du die Platte in der App Dateien formatieren (links auswählen › Formatieren) – dabei werden alle Daten gelöscht. Hilft das nicht, ChromeOS aktualisieren und ein anderes Kabel probieren.
Wichtig für Googlebooks: Laut Google binden Googlebooks nur exFAT und FAT32 ein, kein NTFS – siehe Googlebook vs. Chromebook.
Alternativen
- Für kleinere Datenmengen: SD-Karte oder USB-Stick.
- In der Cloud: Google Drive ist in der App Dateien direkt eingebunden, mehr Speicher gibt es mit Google One.
Mehr Zubehör: Chromebook-Zubehör, Kabel.
Quellen
- Google: Von Chromebooks unterstützte Dateitypen und externe Geräte (Dateisysteme, Formatieren; abgerufen am 14.10.2026)
- Amazon-Produktseiten der genannten Festplatten (abgerufen am 14.10.2026)
