Kabel fürs Chromebook: Laden, Monitor, Fernseher – welches brauchst du?

Von So geht ChromebookVeröffentlicht am Aktualisiert am Lesedauer: 4 MinutenEnthält Werbelinks*

Fast alle aktuellen Chromebooks setzen auf USB-C: Darüber lädst du das Gerät, schließt einen Monitor an oder verbindest eine Dockingstation. Welches Kabel du brauchst, hängt davon ab, was du anschließen willst – und welche Anschlüsse dein Chromebook und das andere Gerät haben. Hier ist die Übersicht.

Welches Kabel für welchen Zweck?

Du willst …Chromebook-AnschlussKabel
Chromebook ladenUSB-CUSB-C-Netzteil mit USB Power Delivery (PD) + USB-C-Kabel
Monitor oder Fernseher mit HDMIUSB-CUSB-C-auf-HDMI-Kabel
Monitor oder Fernseher mit HDMIHDMIHDMI-Kabel
Monitor mit DisplayPortUSB-CUSB-C-auf-DisplayPort-Kabel
Smartphone, Festplatte, ZubehörUSB-CUSB-C-auf-USB-C oder Adapterkabel (z. B. Micro-USB)
mehrere Geräte und Monitore gleichzeitigUSB-CDockingstation („Funktioniert mit Chromebook“)

Wichtig: Nicht jeder USB-C-Anschluss und nicht jedes USB-C-Kabel überträgt ein Bild. Welche Anschlüsse dein Chromebook genau hat und ob du einen Adapter brauchst, steht laut Google in der Anleitung bzw. im Datenblatt deines Modells.

Chromebook laden: Netzteil und Ladekabel

Neuere Chromebooks laden über USB-C. Ein Ersatz- oder Zweitnetzteil sollte USB Power Delivery (PD) unterstützen und mindestens so viel Leistung (Watt) liefern wie das Original-Netzteil – die Angabe steht auf dem Netzteil deines Chromebooks. Ein stärkeres PD-Netzteil schadet nicht, das Chromebook nimmt sich nur so viel, wie es braucht. Ein schwächeres lädt langsamer oder reicht unter Last nicht aus.

Lädt nicht? Google rät: Stecker und Steckdose prüfen, Netzteil abziehen und neu einstecken, mindestens 30 Minuten laden und ein anderes Netzteil oder Kabel ausprobieren. Bei älteren Modellen mit USB-C muss das Ladegerät an den Anschluss auf der Seite mit der Ladeleuchte. Mehr Hilfe: Chromebook geht nicht an?

Monitor oder Fernseher anschließen

Laut Google kannst du ein Chromebook über HDMI, DisplayPort, DVI, VGA oder USB-C an einen Monitor oder Fernseher anschließen. Bei Chromebooks ohne eigenen HDMI-Anschluss nimmst du ein Kabel von USB-C auf den Eingang des Monitors:

Bild einstellen

Nach dem Anschließen öffnest du rechts unten die Uhrzeit › Einstellungen › Gerät › Displays. Dort kannst du:

  • Integriertes Display spiegeln – beide Bildschirme zeigen dasselbe (die Option erscheint, sobald der Monitor verbunden ist),
  • oder den Monitor als erweiterten Bildschirm nutzen und Auflösung, Ausrichtung, Text- und Anzeigegröße anpassen.

Fenster schiebst du mit Suchtaste/Launcher + Alt + M auf den anderen Bildschirm. Soll das Bild nur auf dem Monitor erscheinen, halte laut Google die Taste „Helligkeit verringern“ gedrückt.

„Kabel unterstützt keine Bildschirme“?

Diese Meldung erscheint, wenn das USB-C-Kabel zu langsam für eine Bildübertragung ist – etwa ein einfaches Ladekabel. Google empfiehlt dann ein USB-C-Kabel mit mindestens SuperSpeed USB 5 Gbit/s und zertifiziertem Logo – oder du nimmst direkt ein USB-C-auf-HDMI-Kabel. Googles Schritte dazu: Probleme mit Kabeln beheben.

Ohne Kabel: Chromecast

Mit einem Chromecast oder Fernseher mit Google TV kannst du einen Tab oder den ganzen Bildschirm auch per WLAN übertragen – Googles Anleitung: Chromecast mit Chromebook verwenden.

Mehrere Monitore: Dockingstation

Je nach Modell kannst du laut Google bis zu drei externe Monitore über eine Dockingstation anschließen. Google empfiehlt Dockingstationen mit dem Zertifikat „Funktioniert mit Chromebook“. Ein Dock liefert meist zusätzlich Strom, USB-Anschlüsse und LAN – mit einem einzigen Kabel zum Chromebook.

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Smartphone, Festplatte und anderes Zubehör

Noch mehr Zubehör: Chromebook-Zubehör, Maus, Tastatur.

Quellen